Geschichtlicher Überblick

Unsere Geschichte.
Seit 1858 haben wir uns dem Auftrag verschrieben, Patienten bei der Überwindung schwerer Erkrankungen zu helfen. Während sich unsere Anfänge über einen Zeitraum von 150 Jahren bis zu einem Backsteingebäude in Brooklyn, New York, zurückverfolgen lassen, sind wir für die Zukunft als führendes globales Biopharma-Unternehmen hervorragend aufgestellt.

1858

Als junger Arzt der US-Marine störte sich Edward Robinson Squibb (1819-1900) an der mangelhaften Qualität der Arzneimittel auf den Schiffen im Mexikanischen Krieg und entsorgte die untauglichen Medikamente ins Meer. 1858 gründete er daher sein eigenes pharmazeutisches Labor in Brooklyn, New York, wo er sich der Herstellung einheitlich reiner Arzneimittel widmete.
1858
1858
Squibb ging 1895 in den Ruhestand und übertrug einen Großteil der Unternehmensverantwortung auf seine Söhne Charles und Edward. Das Unternehmen wurde unter dem Namen E.R. Squibb & Sons bekannt.
1895
1895
Bristol-Myers’ erstes Produkt, das landesweit Beachtung fand, wurde vom Chefchemiker J. Leroy Webber Entspannungsbad für arme Leute genannt: es handelte sich um ein Mineralsalz, das in Wasser aufgelöst, den Geschmack und die Wirkung der natürlichen Mineralwässer in Böhmen entfaltete. Unter dem Namen Sal Hepatica lief der Verkauf des neuen Produktes zunächst schleppend an. Bis 1903 jedoch hatte sich Sal Hepatica zum Verkaufsschlager entwickelt.
1898
1898
Als das Unternehmen 1899 in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt wurde, firmierten sich Bristol und Myers in Bristol-Myers Company um. 1900 begann Bristol-Myers erstmals schwarze Zahlen zu schreiben – woran sich seitdem nichts mehr geändert hat.
1898
Squibb International wurde als Kapitalgesellschaft eingetragen und das Unternehmen expandierte nach Südamerika und Europa, wo Produktionsstandorte in Mexiko, Italien und Argentinien gebaut wurden.
1946
1946
Frederic N. Schwartz (links) wurde Präsident und Geschäftsführer von Bristol-Myers, als Henry Bristol im Alter von beinahe 70 Jahren einen Teil
seiner Zuständigkeiten abgab und Aufsichtsratsvorsitzender wurde. Schwartz war der erste Vorstandsvorsitzender, der nicht der Familie Bristol entstammte.
1957
1957
E.R. Squibb & Sons brachten 1961 die weltweit erste elektrische Zahnbürste auf den Markt. Bis zum Jahre 1990 kamen über 150 andere Marken elektrischer Zahnbürsten auf den Markt, die alle auf dem ursprünglichen Squibb-Modell basierten.
1961
1961
Bristol-Myers übernahm Mead Johnson & Company, ein führendes Unternehmen für wissenschaftlich fundierte Säuglings- und Kindernahrung. Mead Johnson hatte 1910 die erste Säuglingsmilch auf den Markt gebracht und das Angebot im Lauf der Jahrzehnte um Vitamine, pharmazeutische Produkte und pränatale Ernährung ergänzt.
1967
1967
Eine Zeit lang machte Bristol-Myers auch einen Ausflug ins Show-Business. 1970 gründete die Firma Palomar Pictures, die „The Taking of the Pelham One, Two, Three“ mit Walter Matthau und Robert Shaw in den Hauptrollen und „The Stepford Wives“ mit Katharine Ross und Paula Prentiss produzierte. Palomar wurde 1974 aufgelöst.
1970
1970

1989

Bristol-Myers fusionierte mit Squibb und wurde zu einem weltweit führenden Unternehmen in der Gesundheitsindustrie. Durch die Fusion entstand Bristol-Myers Squibb, das zu diesem Zeitpunkt zweitgrößte Pharmaunternehmen der Welt.
1989
1989
Präsident Bill Clinton verlieh Bristol-Myers Squibb die National Medal of Technology, die höchste
US-amerikanische Auszeichnung für technologische Innovationen „zur Verlängerung und Verbesserung des menschlichen Lebens durch innovative pharmazeutische Forschung und Entwicklung und zur Weiterentwicklung der Wissenschaft klinischer Studien durch bahnbrechende und hochkomplexe klinische Studien, die in der Branche als vorbildlich anerkannt sind.“
1998
1998
Bristol-Myers Squibb rief das SECURE THE FUTURE®-Programm mit einem Budget von 100 Mio. US-Dollar ins Leben, um in sieben afrikanischen Ländern die HIV/AIDS-Forschung und gemeindebasierte Hilfsprojekte voranzutreiben: Botswana, Namibia, Lesotho, Swasiland, Uganda, Burkina Faso und Tansania.
1999
1999
Zusammen mit vier weiteren Pharmaunternehmen und internationalen Organisationen trat Bristol-Myers Squibb der „UNAIDS Drug ACCESS Initiative“ bei. Ziel der ACCESS-Kampagne ist es, durch Preissenkungen in afrikanischen Ländern den Zugang zu antiretroviralen Medikamenten und Therapien zu verbessern. Das Unternehmen bot diesen Ländern an, die Preise für HIV/AIDS-Medikamente um 90 Prozent zu senken.
2000
2000
Bristol-Myers Squibb kündigte eine neue Strategie an – mit einem eindeutigen Fokus auf Arzneimittel und einem dynamischen externen Entwicklungsprogramm.

2000
Das FORTUNE Magazine wählte Bristol-Myers Squibb zu „Amerikas angesehenstem Pharmaunternehmen“.
2001
2001
Das Unternehmen arbeitete mit dem Tour de France-Sieger Lance Armstrong, der selbst eine Krebserkrankung zu überwinden hatte, zusammen und sponserte die TOUR OF HOPE™ von Bristol-Myers Squibb, ein beispielloses Radsportevent, das in über einer Woche quer über den US-amerikanischen Kontinent führte.
2003
2003

2007

Bristol-Myers Squibb verkündete seine neue Strategie, sich von einem mittelgroßen Pharmunternehmen in ein BioPharmaunternehmen der nächsten Generation zu entwickeln, das sich auf die Erforschung und Entwicklung innovativer Arzneimittel zur Bekämpfung schwerer Erkrankungen konzentriert. Zur Beschleunigung dieses Wandels führte das Unternehmen die „Perlenketten“ (String of Pearls) Strategie ein, um seine eigenen Fähigkeiten durch eine Auswahl innovativer Allianzen und Partnerschaften mit kleinen und großen Unternehmen sowie gezielte Akquisitionen zu ergänzen und zu verstärken.
2007
2007
Bristol-Myers Squibb kündigte im April 2008 an, ca. 10-20 % der Anteile an Mead Johnson Nutrition Company an die Börse bringen und verkaufen zu wollen, dabei aber auf absehbare Zeit mindestens 80 % der Unternehmensbeteiligung selber zu halten. Diese Ankündigung war – zusammen mit den Veräußerungen von Medical Imaging und ConvaTec – Teil der Umwandlung in ein BioPharmaunternehmen, damit sich Bristol-Myers Squibb stärker auf sein biopharmazeutisches Geschäft konzentrieren kann.
2008

2008
Bristol-Myers Squibb erwarb Kosan Biosciences.

2008 
Bristol-Myers Squibb übernahm Medarex Inc., ein Biotechnologieunternehmen und seit 2005 Partner des Unternehmens. Die Firmenübernahme war die bis dato größte Transaktion im Rahmen der Perlenketten-Strategie.
2009

2009
Am 23. Dezember beendete das Unternehmen den strategischen Verkauf der Anteile an der Tochtergesellschaft Mead Johnson. Die Abspaltung erlaubte Bristol-Myers Squibb die vollständige Konzentration auf das biopharmazeutische Kerngeschäft und markierte den Abschluss der Umwandlung des Unternehmens in ein führendes BioPharmaunternehmen.

2009
Im Oktober übernahm Bristol-Myers Squibb ZymoGenetics.
2010

2010
Im September übernahm Bristol-Myers Squibb Amira Pharmaceuticals.
2011

2011