Forschung und Entwicklung: ein Ausblick

Die Erforschung und Entwicklung neuer Arzneimittel ist ein spannendes Vorhaben. Tag für Tag werden Fortschritte von immenser Bedeutung erzielt. Neue Technologien führen zur Entdeckung und Entwicklung von Wirkstoffen, mit denen bisher unbehandelbare Krankheiten therapierbar werden. Patienten auf der ganzen Welt erhalten so neue Behandlungsoptionen und neuen Grund zur Hoffnung.

Die medizinische Forschung befindet sich derzeit in einem „goldenen Zeitalter“. Gleichzeitig ändert sich jedoch das wirtschaftliche Umfeld. Es wird komplexer, verändert sich stark und wird zunehmend reguliert und kontrolliert. Das Gesundheitssystem muss so einen immer höheren Mehrwert erbringen. Um sich unter solchen Bedingungen behaupten zu können, müssen Pharmaunternehmen alle Aspekte ihrer Produktionskonzepte radikal anpassen.

Bristol-Myers Squibb hat die Forschung und Entwicklung im Laufe der Jahre kontinuierlich umgestaltet. Ende der 1990er Jahre standen Entdeckungen mit Hilfe neuer Technologien, wie etwa Hochdurchsatz-Screening, Robotik und Genomik im Vordergrund. Es ging darum, Forschung und Entwicklung noch besser in den kommerziellen Entwicklungsprozess zu integrieren. Anfang der 2000er Jahre rüstete das Unternehmen die Entwicklungsabteilung um, erweiterte die Kapazitäten und intensivierte seine Globalisierungsbestrebungen. Darüber hinaus wurden Anpassungen vorgenommen, um die Erfolgsquote unserer Arzneimittel im Zulassungsverfahren zu erhöhen.

Im Bereich der Biopharmaka ermöglichen neue Verfahren nun auch die Entwicklung höhermolekularer Wirkstoffe. Daher ist die Antwort auf dieses sich wandelnde Umfeld die Umgestaltung des Unternehmens zu einem Biopharma-Unternehmen. Dabei gilt es, die Vorzüge der Biotechnologie mit den Vorzügen der Pharmazie zu verbinden: wissenschaftliche Innovation, Konzentration auf Spezialgebiete, Kapazität auf dem Gebiet der Protein-Therapeutika sowie eine flexible und dynamische Unternehmenskultur.

Bristol-Myers Squibb ist für die Zukunft gut aufgestellt.